10
Sep

Sturmzeit

Die Maroni sind reif, folglich…richtig, auch der Sturm ist in Kürze zu haben! Keine Selbstverständlichkeit in einem Jahr, das von Frost und Unwettern geprägt war und uns den Wert dieser natürlichen Kostbarkeiten wieder einmal in Erinnerung ruft.

Schilchersturm und Uhudler-Sturm

Den Sturm, den wir Ihnen diesmal empfehlen, kommt aus der Weststeiermark: vom Weingut Grinschgl in St. Stefan ob Stainz und vom Weingut Pugl aus Großklein. Die Wildbachertrauben verleihen dem neuen Wein sein charakteristisches Rot und – den unwiderstehlichen Geschmack… Und wer sich auf den neuen Wein aus der Uhudlerei der Familie Mirth in Eltendorf freut: Ab 22. September gibt es auch den Uhudler-Sturm wieder!

Süß, prickelnd und süffig

Eigentlich wäre jetzt der Zeitpunkt für ein Schluckerl, aber bevor wir weiter schwärmen, verraten wir Ihnen noch ein paar Details über den jungen Wein: Nach der Ernte werden die Trauben gepresst und der Most beginnt durch die von Natur aus enthaltene oder zugesetzte Hefe zu gären, Glucose und Fructose spalten sich in Alkohol und Kohlensäure. Das Ergebnis: süß, prickelnd und – zugegeben – ziemlich süffig.

Federweißer oder mürrischer Wein

Der vergorene Traubensaft erfüllt somit alle Kriterien, die die EU-weit geschützte Marke erfüllen muss: Aus österreichischen Trauben gepresst, enthält der junge Wein mit vier Volumsprozent Alkohol. Sein charakteristische Trübheit verdankt der Sturm übrigens den Schwebeteilchen der Hefe und so erklärt sich auch der Name Federweißer  bzw. Federroter oder Staubiger, mit dem unsere Nachbarn in Deutschland den trüben, ungefilterten Wein bezeichnen.

Warum die Franzosen vom vin bourru, also mürrischen Wein sprechen, wäre wohl eigens zu diskutieren. Am besten bei einem Glas Sturm.

Zu haben ist der Sturm ab 15. September

Unser Tipp: Schnell sein! 

Am besten gleich anrufen! Sie erreichen uns unter 0664 875 3960.